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Im Test: Helly Hansen Ridge Shell Jacket

28. November 2016 | Skiinfo

Helly Hansen RIDGE SHELL JACKET - ©Skiinfo

Die Helly Hansen RIDGE SHELL JACKET im Skiinfo-Test

Copyright: Skiinfo

Die Helly Hansen Ridge Shell Jacket soll höchste Ansprüche von Wintersportlern erfüllen. Das 3-Lagen-Produkt wurde zusammen mit Top-Freeskier entwickelt und besitzt die neue Flow-Membran von Helly Hansen, die den Körper schützen und gleichzeitig atmungsaktiv sein soll. Wir haben die Jacke Mitte November am Stubaier Gletscher getestet, hier lest ihr, welchen Eindruck wir gewonnen haben.


Das sagt der Hersteller

Das Ridge Shell JKT wurde von Profis getestet und hat sich für Tiefschnee-Abenteuer mehr als bewährt. Für optimale Atmungsaktivität, höchsten Tragekomfort und Wetterschutz kommt die Jacke aus dem dreilagigen Helly Tech Professional mit neuer, luftdurchlässiger Membrane. Der längere Relaxed Fit in Kombination mit rucksackkompatiblen Taschen macht das Jacket ideal für den Einsatz auf tiefverschneiten Hängen.  Weit sichtbare Details sorgen für mehr Schutz und gute Sichtbarkeit. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Schneeschürze, die sich mit der Hose verbinden lässt, ein hoher Kragen sowie eine Brillenwischtuch. Erhältlich für 499,95 Euro.

- Helly Tech Professional ist eine wasserdichte, winddichte und atmungsaktive, dreilagige Stoffkonstruktion mit einer neuen, luftdurchlässige Membrane

- Durchgehend verschweißte Nähte

- Dauerhaft wasserabweisend

- Mechanische Belüftungsschlitze

- Weit sichbare Details, RECCO System

- Jacke kann mit der Hose verbunden werden

- Abnehmbare, dehnbare Schneeschürze

- Feste, justierbare und helmkompatible Kapuze

- YKK® wasserdichte Reißverschlüsse 

 

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Das sagt die Skiinfo Redaktion

Nur wenige Menschen wissen, dass die Firma Helly Hansen schon seit 1877 existiert. Vor fast 140 Jahren schuf Seeman Helly Juell Hansen erste wasserabweisende Kleidung, die ihn vor dem ungemütlichen norwegischen Wetter schützen sollte. Heute rüstet Helly Hansen knapp 200 Skigebiete, Bergführerbüros, Skischulen und Rettungsdienste aus. 55.000 Menschen, die professionell in den Bergen arbeiten, tragen Helly Hansen Bekleidung. Da kann das Material nicht so schlecht sein, oder? Wir wollten es genau wissen und testeten die etwa 500 Euro teure Ridge Shell Jacket von Helly Hansen bei besten Testbedingungen am Stubaier Gletscher. Schneefall, Wind, Sonne - alles war dabei, so dass die Jacke ihre Qualitäten voll ausspielen konnte.

Mit 785 Gramm ist die 3-Lagen-Jacke mit der neuen Flow-Membran für eine Skijacke leicht, ohne dabei Gewichtsrekorde anderer Hersteller angreifen zu können und zu wollen. Die Ridge Shell (Ridge=Grat) soll eine Mischung von Komfort und kompromissloser Performance bieten - und das gelingt ihr eindrucksvoll. Der Schnitt der Jacke ist lang und baggy, die Front- und Kinnpartie weit nach oben gezogen, so dass man im Hals- und Gesichtsbereich einen optimalen Schutz vor Nässe und Kälte hat. Der Kragen ist weit genug, um auch dicke Fleece- oder Kapuzenpullover drunter ziehen zu können, das gefällt. Eine große, nicht abnehmbare Kapuze passt auf verschiedene Helme und schließt gut ab.

Was bei der Ridge-Shell auffällt, ist der für eine 3-Lagen-Jacke große Komfortfaktor. Klar, bei einer solchen Jacke wird man nie ein extrem flauschiges oder molliges Gefühl haben, dennoch fühlten wir uns in dem Jacket sehr wohl. Das liegt auch an dem haptisch angenehmen Obermaterial, das sich fast schon weich anfühlt und nichts mit einem knittrigen Gore-Pro-Material gemein hat. Natürlich steht aber auch der Wetterschutz an erster Stelle, die Membran lässt keine Feuchtigkeit nach innen und schlug sich in unserem einminütigem Duschtest tadellos. Das Wasser perlt ab, nur bei sehr großer Wassermenge beginnt die Jacke langsam, leicht anzufeuchten.

Gut gefallen haben uns neben Design, Wetterschutz und Optik (wobei das grelle Orange unserer Testjacke vermutlich nicht jedermanns Sache ist) auch die Features. Die Taschen sind an der Jacke vorn platziert, so dass man die Hände beim Aprés-Ski-Bier super entspannt vorn wärmen kann. Alle Reißverschlüsse sind gut geschützt und lassen keine Feuchtigkeit nach innen. Allerdings bemängelten zwei Testträger, dass die Reißverschlüsse "etwas schwergängig" seien. Top: die extrem breiten Klettverschlüsse an den Ärmelenden, um die Jacke zu verengen. Kein Gefummel, mit Handschuhe super zu handhaben, die Handschuhe können über den Ärmel oder unter den Ärmel gezogen werden - das ist super! Natürlich verfügt die Ridge Shell auch über einen Schneefang (nicht abnehmbar), Verstellmöglichkeiten am Jackenbund, lange Lüftungsschlitze unter den Unterarmen, eine Netzinnentasche (mit Reißverschluss) und angenehme Ärmelenden mit Daumenloch (Handgelenksgamaschen).

Fazit: Die Ridge Shell ist mit knapp 500 Euro Kaufpreis natürlich kein Schnäppchen, dafür konnten wir im Test auch kaum Kritikpunkte finden. Alle Features sind toll durchdacht, die Jacke bietet zudem eine gute Mischung zwischen Robustheit, Wetterfestigkeit, Tragekomfort und Style! Die Verarbeitung ist 1a, da alle Innennähte verklebt sind. Für Freerider und Bergsportler gibt es von uns auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

 

Hier seht ihr noch ein schönes und aktuelles Imagevideo von Helly Hansen:

 

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