Der Black Crows Daemon 2017/2018 im Test. Der Skitest wurde in Kooperation mit Realskiers.com durchgeführt und unterstützt von Masterfit.

Der neue Daemon von Black Crow ist ein Beispiel für eine alte Skidesign-Weisheit: Man kann einen Ski nicht nach dem Aussehen beurteilen! Normalerweise sind Ski mit dem Daemon-Shape, der aus einem durchgehenden Rocker ohne Vorspannung unter der Bindung und einem erweiterten Sidecut von Tip bis Tail besteht, nicht besonders griffig. Es kann schon mal vorkommen, dass man den Hang von oben bis unten durchrutscht. Anders der Daemon, der sich im Test als direkter Ski zeigte, der die Kurvenspur gut hält, wenn man ihn auf die Kante stellt. Da der Ski schon von sich aus gebogen ist und Tip und Tail eher soft daherkommen, muss man als Fahrer nicht viel Kraft investieren, um schön runde, mittlere Radien in den Schnee zu zaubern. Seinen Kantenhalt und die Stabilität holt sich der relativ leichte Daemon aus einer Titaneinlage, die über eine Länge von 120cm in der Skimitte eingebaut ist und den Ski dort relativ steif macht, sowie über die kantigen Seitenwände. Der Daemon bedarf definitiv eine Eingewöhnungsphase für Skifahrer, die sonst mit vorgespannten Ski unterwegs sind – ist man aber einmal an ihn gewöhnt, macht der Ski viel Spaß. Tester Blake: „Ich würde ihn als ‚Ein-Ski-für-alles‘-Modell empfehlen. Der Daemon fährt überall durch, selbst durch Sulz oder Harsch.“