Ferien im Schnee gehen schnell ins Geld: Zur Übernachtung kommen Skikurs, Skipass und nicht zuletzt die Kosten des Einkehrschwungs. Damit das Loch in der Urlaubskasse nicht allzu groß ausfällt, haben wir acht Tipps für die Schnäppchenjagd im Schnee.

 

1. Hochsaison meiden

 

Aufschläge von bis zu 100 Prozent sind während der Ferien keine Seltenheit. Die Schweiz, Frankreich und Österreich haben jedoch nicht identische Höchstpreistermine - wechseln heißt hier die Devise. In manchen Bundesländern enden die Weihnachtsferien bereits am 2. Januar - danach wird es oft schon ein wenig günstiger.

 

2. Gebietskarte statt Großraumskipass

 

Wer nicht das absolute Abfahrtsass und auf Pistenkilometer-Jagd ist, der muss nicht unbedingt den Mega-Skipass für die gesamte Region kaufen. Für Anfänger genügt oft die auf einen Skiberg bezogene Punktekarte. Man sollte vorher klären, ob es eine solche gibt.

 

3. Nebenkosten kalkulieren

 

Ist der Skibus im Preis enthalten, kosten Sauna und Dampfbad extra? Hotels mit eigenem Unterhaltungsangebot helfen, Extraausgaben in Grenzen zu halten. Manchmal führt der Gastgeber seine Gäste auch tageweise durchs Skigebiet. Das spart Unerfahrenen einen Tag Skiguide-Miete.

 

4. Mieten statt kaufen

 

Niemand sieht, ob die topaktuellen Carver und die passenden Skistiefel dazu dir gehören oder vom Sportgeschäft geliehen sind. Wer maximal zweimal im Jahr eine Woche Skiurlaub macht, bei dem rentiert es sich, die Skiausrüstung zu mieten. Vor allem dann, wenn man immer mit der Topausrüstung auf die Piste will. Ein weiteres Plus der Miete: Man kann täglich umtauschen und warten lassen.

 

5. Aktionstage beachten

 

Lady-Day, Senioren-Weekend oder Bambini kostenlos - das sind die Schlagworte, mit denen zahlreiche Skiorte einer bestimmten Klientel tage-, wochenend- oder gar wochenweise Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent auf dem Skipass und die Übernachtung gewähren. Und zum Ende der Saison heißt es vielerorts: Erwachsene fahren zum Kindertarif.

 

6. Beim Einkehrschwung sparen

 

Suppe, Schnitzel, Kaiserschmarren, dazu Limo - die Wünsche sind groß, die Rechnung hinterher meist auch. Immer mehr Hüttenwirte bieten spezielle Kindermenüs mit Getränk zu günstigen Preisen an. Meist sind diese Restaurants mit einem kinderfreundlichen Logo ausgestattet.

 

7. Im Nachbardorf wohnen

 

Es muss nicht immer die Crème de la Crème unter den Skiorten sein. Oft sind nur einige Kilometer vom Nobelskiort entfernt günstigere Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Sparfüchse weichen generell auf Wintersportregionen aus, die noch nicht so klanghafte Namen in der Skiwelt und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Tipp: Deutlich preiswerter als die Alpen sind beispielsweise die Skigebiete Polens und Tschechiens.

 

8. Pauschal muss nicht unbedingt billiger sein

 

Reiseveranstalter und Verkehrsbüros schnüren spezielle Arrangements, die neben der Übernachtung auch den Skibus, den Skipass, Hallenbadeintritt und ähnliche Leistungen beinhalten. Aber Vorsicht: Das muss nicht immer billiger und besser sein. Es lohnt sich, das Angebot in seine Bestandteile zu zerlegen und die einzelnen Leistungen auf Preis und Nutzen zu prüfen.

Autorin: Sabine Metzger