20 Jahre Rave On Snow. 20 Jahre elektronische Beats bei malerischer Bergkulisse. 20 Jahre Tanz, Party und Wintersport. Vom 12.-15. Dezember ging es in Saalbach-Hinterglemm wieder einmal rund. Das ROS-Festival zog zu seinem zwanzigsten Jubiläum tausende Freunde der elektronischen Tanzmusik an - und sorgte Dank toller Organisation, einem beeindruckenden Lineup und Kaiserwetter für Jubelstürme bei den Besuchern.

Ein kochender Dorfplatz bei Minusgraden

"Danke euch für ein großartig organisiertes Festival, ein dickes Lob, es hat sich einiges verbessert im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Ein dickes fettes Lob auch an die Visuals am Dorfplatz und den Sound - und natürlich war das Feuerwerk am Freitag der absolute Wahnsinn. Bis zum nächsten Jahr!!!" Auf Facebook und in den sozialen Netzwerken zeigten sich die Besucher des Festivals absolut begeistert von der zwanzigsten Auflage des Rave On Snow. In zehn Locations in Saalbach und Hinterglemm wurde gefeiert, was das Zeug hält. Schon Donnerstagabend sorgte Altmeister und Techno-Ikone Sven Väth beim Eröffnungsevent für ausgelassene Stimmung im sogenannten Centercourt, der liebevoll dekorierten Tennishalle in Hinterglemm. Am Freitag dann jagte ein DJ-Highlight das nächste - die Veranstalter hatten sich zum Jubiläum nicht lumpen lassen und die Creme de la Creme der Elektroklänge eingeflogen.

So brachten Chris Liebing und eine bemerkenswerte Lightshow mit Bühnenvisuals zuerst den Dorfplatz bei minus sechs Grad zum Kochen, während später auch an allen anderen ROS-Spots die Menge die Nacht zum Tage machte. Im Centercourt gaben sich zum Beispiel mit Sascha Brämer, Oliver Koletzki und Extrawelt drei weltbekannte DJs die Plattenteller in die Hand, während in der großen Tiefgarage in Saalbach tausende in den Beat-Rausch von Liebing und Kerstin Eden verfielen. Allein am Freitag legten über 50 DJs auf, für jeden Geschmack war also etwas dabei. Einziger kleiner Wehrmutstropfen: Der Centercourt war irgendwann so überfüllt, dass viele Festivalgäste nicht mehr eingelassen wurden.

Die Schattbergalm bebt

Ein Highlight des Rave On Snow ist in jedem Jahr die Party auf der Schattbergalm: Schon ab morgens um 11 hallten auch 2013 die Elektroklänge an der Gipfelstation des Schattberg X-Press durch die Boxen, in diesem Jahr bei bestmöglichem Wetter. Dominic D´Agnelli, Matthias Tanzmann und Andhim sorgten für angemessene Beschallung der von der Sonne geküssten Meute, die bei Kaiserwetter und strahlend blauem Himmel das 20. Jubiläum der Veranstaltung sichtlich genoss. Auch wenn der Schattberg ab Mittag für Nicht-Skifahrer nicht mehr zu erreichen war (auch hier war Überfüllung der Grund) - diejenigen, die da waren, brachten den Berg zum beben. Wer Samstagabend dann noch ein paar Körner übrig hatte, durfte sich unter anderem auf die Headliner Pascal Feos & Felix Kröcher auf dem Dorfplatz freuen oder bis zum nächsten Mittag in Taverne, Smirnoff Lounge, Kings oder im Castello weiterfeiern.

Fazit: Ein Line-Up, das so nur die größten Festivals bieten können. Tolle Lichtershows inklusive großem Feuerwerk. Liebevoll gestaltete Locations. Gute Organisation, keine größeren Unfälle, lediglich die wegen Überfüllung geschlossenen Parties sorgten für etwas Missmut. Allerdings war das Event mit etwa 5300 Gästen auch komplett ausverkauft und das Gros der Leute konnte dort feiern, wo sie wollten. Rave on Snow 2013 muss sich hinter keiner ähnlichen Veranstaltung verstecken - 20 Jahre Erfahrung sei Dank. Das Partyvolk wird wiederkommen, denn es hat drei Tage erlebt, die sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Einige Besucher allerdings werden das Event nicht nur in positiver Erinnerung behalten: Die Polizei kontrollierte bei der An- und Abreise insgesamt 378 Fahrzeuge, erstellte 66 Anzeigen und nahm fünf Personen fest.

Einige Bilder vom Event findet ihr weiter unten. Für mehr Infos: www.raveonsnow.com