Zur neuen Saison 2016/17 werden die Wintersportler wieder zahlreiche Modernisierungen in den Skigebieten erleben. Wir stellen euch schon jetzt einige der neuen Anlagen vor. Zu finden sind sie auf der Schmittenhöhe in Zell am See, in Ischgl, Zermatt und Davos-Klosters.

Neuer zellamseeXpress für die Schmittenhöhe in Zell am See

Durch den neuen zellamseeXpress wird eine alte Skiabfahrt in Zell am See wieder eröffnet. Diese wurde bereits zwischen 1930 und 1980 genutzt und konnte seit dem Winter 2014/15 bereits als Skiroute bis nach Viehhofen wiedereröffnet werden. Die neue 10er-Kabinen-Einseilumlaufbahn verläuft von einer Winkelstation oberhalb von Viehhofen zur Bergstation auf das Salersbachköpfl in 1.920 m Seehöhe (Sektion 2). Von dort führt ab der kommenden Wintersaison nun auch eine 3,3 km lange, rote und beschneibare Abfahrt zur Winkelstation. Durch den Bau der neuen Bahn steht den Wintersportlern somit eine komplett neue Piste zur Verfügung.

Zudem wird im Sommer 2017 die Areitbahn in eine 10er-Kabinen-Einseilumlaufbahn umgebaut. Zum Winter 2017/18 wird die neue Bahn in Betrieb genommen. Mit 850.000 Berg- und Talfahrten im vergangenen Winter befördert die Areitbahn die Hälfte aller Erstauffahrten und ist damit die wichtigste Zubringerbahn für das Skigebiet.

Moderne 8er Sesselbahn in Ischgl

Auch in Ischgl steht eine Modernisierung an. Die alte 4er Sesselbahn Flimjochbahn aus dem Jahr 1993 hat 30 Millionen Fahrten hinter sich und wird nun durch eine moderne 8er-Sesselbahn ersetzt. Sie führt von der Ischgler Idalp auf das Flimjoch auf eine Höhe von 2.752 m. Mitte Mai wurde mit den Bauarbeiten begonnen und die alte Flimjochbahn abgetragen. Bei der neuen Bahn wird vor allem die Bergstation optimiert, um auch bei Wind einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Der Ausstiegsbereich ist eingehaust, d.h. je nach Windrichtung ist es möglich, einen windabgewandten Ausgang zu öffnen. Zudem weltweit einzigartig ist, dass die die Stütze Nr. 9 der Höllbodenbahn gleichzeitig auch die Stütze Nr. 3 der Flimjochbahn wird. Somit fahren zwei 8er Sesselbahnen über eine einzige Stütze. In Summe können dann theoretisch 6.900 Personen pro Stunde über diese Stütze fahren. Zu den Modernisierungen der Anlagen werden in der kompletten Silvretta Arena auch das Pistenleitsystem erneuert - neue Schilder, neue Orientierungspunkte, mehr Skigebietskarten, bessere Strukturierung.

Neue Sesselbahn für Zermatt

Auch in Zermatt, wo man das ganze Jahr über Skifahren kann, kommen die Gäste schon zur Saison 16/17 in den Genuss einer neuen Sesselbahn. Mitte Mai starteten die Bauarbeiten an einem neuen Sechser Sessellift von Gant nach Blauherd. Der neue Lift wird die sehr in die Jahre gekommene Gondelbahn aus dem Jahr 1971 ersetzen und die Förderleistung um 1.000 Personen auf dann 1.800 Personen pro Stunde erhöhen. Geplant ist die Inbetriebnahme für die Saison 16/17.

Erste kinder- und körperbehindertengerechte 6er-Sesselbahn der Schweiz in Madrisa

Im Skigebiet Davos-Klosters stehen ebenso einige Neuerungen für die Wintersportler auf dem Plan. So wird aktuell die erste kinder- und körperbehindertengerechte 6er-Sesselbahn der Schweiz mit vollautomatisierter Bügel-Schließung/-Öffnung gebaut. Mit dieser Bahn kommt ihr in sieben Minuten zum Schaffürggli und kommt zudem noch in den Genuss einer Sitzheizung plus 6er-Sesseln mit Komfortsitzkissen und Hauben. Entlang der neuen Sesselbahn werden auch noch moderne Beschneiungsanlagen auf zwei Pisten aufgestellt.

Mehr Neuheiten aus den Skigebieten stellen wir euch wie gewohnt vor dem kommenden Winter vor!