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Schneebericht: Ordentlich Neuschnee in den Alpen bis zum Sonntag!

15. Februar 2018 | Skiinfo

Schneebericht: Ordentlich Neuschnee in den Alpen bis zum Sonntag!- ©Courchevel/Facebook

Copyright: Courchevel/Facebook

Eisig kalte und wunderbare Wintertage konnten die Faschingsurlauber in den vergangenen Tagen in den Skigebieten der Alpen genießen. Bis zu -20 Grad, traumhafte Sonne, nach Schneefällen am Wochenende toller Schnee - Skifahrerherz, was willst du mehr? Uns erreichten viele sehenswerte Bilder über unsere Skiinfo App und Kommentare, die die aktuellen Bedingungen gut beschreiben. "Einfach nur genial. Super Schnee und Pisten", "Ein sau geiler Tag gestern... der beste Schnee den ich jemals gfoaren bin”, "sau niiicee" oder "megaaa" hieß es da. Noch Fragen?

Mit der Sonne ist es jetzt zunächst aber vorbei, denn zwischen Donnerstagabend und Samstag stehen im Alpenraum Schneefälle an. Eine feuchte Warmfront erhält Einzug, doch schon am Sonntag dürfte erneut kältere Luft und besseres Wetter vorherrschen.

In unserem aktuellen Schneebericht vom 15. Februar bekommt ihr alle wichtigen Infos über die Lage in den Skigebieten, zudem blicken wir natürlich auf die kommenden Tage der Faschingswoche und berichten, wie das Wetter sich entwickelt.

 

Hier findet ihr alle Schneefälle der letzten 24 Stunden.

Hier findet ihr alle aktuellen Schneehöhen und Schneeberichte aus den Alpenländern.

 

Deutschland

Tolle Bilder konnten Faschingsurlauber in den bayerischen Skigebieten am Montagmorgen genießen, denn im gesamten südbayerischen Raum hatte es in der Nacht kräftig geschneit. Im Laufe des Montags schneite es dann vielerorts noch weiter, so dass insgesamt in einigen Skigebiete mehr als ein halber Meter Neuschnee zusammenkamen. Aus der Skiarena Steibis bei Oberstaufen wurden 60cm Neuschnee bis Dienstag gemeldet, in Balderschwang, Unterjoch und Oberjoch und Immenstadt am Mittag schneite es etwa 50cm.

Gute Nachrichten gab es Anfang der Woche auch aus dem Sauerland, wo zum Beispiel am Eschenberglift Niedersfeld, im Wintersportzentrum Sellinghausen oder in Winterberg zwischen 20-30cm Neuschnee fielen. Somit konnten die zahlreich angereisten Urlauber aus Norddeutschland und den Niederlanden hier sehr gute Ski-Bedingungen erleben.

Die größte Schneehöhe hat in Deutschland übrigens weiterhin die Zugspitze mit 380cm, gefolgt vom Dammkar (300cm) und dem Wendelstein mit 257cm.

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Deutschland:

 

 

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Österreich

Trübes Wetter, schlechte Sicht und Schneefälle bestimmen das Wetter Anfang der Woche in Österreich. Zahlreiche Skigebiete meldeten bereits am Sonntag erste Schneefälle, spätestens in der Nacht zum Montag sah man fast überall im Land Schneeflocken zu Boden gehen. Die größten Schneefälle Anfang der Woche verzeichnete man in der Weißsee Gletscherwelt (66cm), im Brandnertal (55cm), auf der Bielerhöhe (52cm) oder auch in Zauchensee (49cm). Verbreitet schneite es auch in Tirol 10-20cm, der ergiebigste Schneefall konzentrierte sich allerdings auf die Bundesländer Vorarlberg und Tirol.

Schon am Dienstag war aber schon wieder strahlender Sonnenschein in den Skigebieten zu beobachten - traumhafte Bedingungen für alle Skifahrer und Snowboarder bei zum Teil eiskalten Temperaturen. Am Donnerstag hält nun aber eine Warmfront Einzug, die ab Mittag auch Schneefälle nach Österreich bringt. Mehr dazu unten im Wetterausblick.

Die aktuell größte Schneehöhe melden in Österreich derzeit der Kaunertaler Gletscher mit 575cm Schneehöhe, gefolgt vom Dachstein Gletscher mit 560cm und St. Anton am Arlberg (435cm).

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Österreich:

 

 

Schweiz

Ergiebige Schneefälle meldeten die Skigebiete in der Schweiz am Sonntag und in der Nacht zum Montag. Bis zu 50cm in der Mythenregion, bis zu 40cm in Engelberg, am gesamten nördlichen Alpenhauptkamm kamen zwischen 20-30cm Neuschnee zusammen. Südlich blieb es hingegen oft trocken und es kamen nur einige wenige Zentimeter Schnee zusammen. Bis zum Donnerstag herrschte dann auch in der Schweiz Hochdruck mit allerbesten Wintersportbedingungen. Am Donnerstag setzt nun aber Schneefall ein, es werden bis Freitagmorgen am Alpenhauptkamm und im südlichen sowie nördlichen Wallis 30-40cm Neuschnee erwartet, in Graubünden kommen wohl "nur" 10-20cm zusammen, ganz im Süden des Landes bleibt es meist trocken. Auch am Samstag bleibt das Wetter trüb und im Norden/Nordosten fällt weiter Schnee. Starker Wind herrscht vor, die Temperaturen, die am Donnerstag deutlich ansteigen und sich die Nullgradgrenze zum Teil auf 2000m bewegen lassen, sinken am Freitag und Samstag wieder etwas ab

Die größte Schneehöhe in der Schweiz meldet weiterhin Engelberg Titlis, wo die Schneedecke nach den Schneefällen wieder über sechs Meter dick ist (637cm!). Dahinter rangieren die Skiarena Andermatt-Sedrun (490cm), das Lötschental und Laax (455cm).

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in der Schweiz:
 
 

 

Frankreich

Am Sonntag und Montag meldeten auch die französischen Skigebiete Neuschneefälle bis 80cm. Die großen Schneemengen konzentrierten sich allerdings vor allem auf die Pyrenäen, wo es zum Beispiel in Cauterets oder Goulier extrem ergiebig schneite. Aber auch in den Savoyer Alpen und den großen Skigebieten des Landes schneite es.

Die angekündigte Warmfront von Westen hat die französischen Skigebiete bereits in der Nacht zum Donnerstag (15.02.) erreicht. Val d'Isère (15cm), Orelle (10cm), La Rosiére (10cm) sind nur einige der Skigebiete, die am Donnerstagmorgen bereits Neuschnee gemeldet haben.

Insgesamt sind in Frankreich weiterhin etwa 220 Skigebiete geöffnet, die Bedingungen sind durchweg sehr gut. Alle großen und beliebten Urlaubsskigebiete sind mindestens zu 90% geöffnet, der Schneehöhen-Spitzenreiter sind aktuell Flaine, Morillon und Sixt Fer á Cheval (450cm).

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete (inklusive der aktuellen Schneedaten) in Frankreich:
 
 

 

Italien

Die letzten starken Schneefälle gab es in den Südalpen und den italienischen Skigebieten zwischen dem 9-11. Februar. Im Piemont schneite es etwa 25cm (z.B. im Skiverbund Mondolè ski oder in Lurisia - Monte Pigna), auch in den beliebten Skigebieten Cortina d´Ampezzo oder am Kronplatz kamen etwa 20cm Neuschnee zusammen.

Aktuell die größten Schneehöhen finden wir in Italien im Piemont und im Aostatal. Cervinia-Breuil (405cm) und San Domenico di Varzo (420cm) sind hier die Spitzenreiter.

Hier seht ihr eine Auflistung aller offenen Skigebiete in Italien:

 

 

 

Wettervorhersage für den Alpenraum (Stand: 15.02.): Neuschnee bis Samstag, danach wieder kaltes und trockenes Winterwetter

 

Im Alpenraum folgte nach der kurzen Warmfront, die am Sonntag und Montag Niederschläge im Alpenraum mit sich brachte, am Dienstag und Mittwoch eine Kaltfront mit viel Sonne und zum Teil eisigen Temperaturen. Traumhaftes Bergwetter am Dienstag, weiterhin klar und sonnig am Mittwoch - absolute Traumtage!
 
Am Donnerstag bringt starker Westwind eine Warmfront. In der Schweiz erwarten die Meteorologen am Alpenhauptkamm bis Freitag bis zu 50cm Neuschnee, meist werden wohl 20-30cm zusammenkommen. In Deutschland dürfte es im Sauerland und im Harz am Donnerstag bei viel Wind einige Zentimeter Neuschnee geben, im Flachland geht der erwartete Schnee allerdings recht schnell in Regen über. In Deutschland löst sich die Niederschlagsfront dann aber recht schnell auf, im Alpenraum hingegen bleibt es auch am Freitag dicht bewölkt und am Alpenhauptkamm stehen weitere Niederschläge an, die aber eher schwach ausfallen. Auch in Österreich wird es Neuschnee geben, bis Samstag werden die meisten Skigebiete wohl zwischen 10-30cm frisches Weiß verbuchen können.
 
Die weiteren Aussichten: Am Freitagnachmittag lösen sich die Schneewolken langsam auf, doch schon am Samstag drücken von Norden neuerlich Wolken gegen die Alpen und sorgen in den Nordstaulagen für neue Schneefälle. Ab Sonntag dann wieder trocken und bis Dienstag winterlich kalt mit tollen Wintersportbedingungen!

 

Schnee- und Regenvorhersage, Windy.com

 

Kachelmann Wetter, Ausblick Deutschland, 14.02.

 

Wetter.com, Vorhersage Deutschland, 15.02.2018


 

Meteogramm, GFS-Wettermodell, 15.02-24.02., www.wetterzentrale.de

 

Adelboden (SUI)

 

Ehrwald (AUT)

 

Braunlage (GER)

 

 

Hier findet ihr die 3-Tages-Schneevorhersage für Europa.

 

Lawinenlageberichte

 

Bayern (Lawinenwarndienst Bayern, 15.02.): "Im bayerischen Alpenraum herrscht oberhalb 1400m mäßige, in tieferen Lagen geringe Lawinengefahr, die am späteren Nachmittag ebenfalls auf mäßig ansteigt. Gefahrenstellen liegen oberhalb von 1400m im kammnahen Steilgelände der Hangrichtungen Nord über Nordost bis Ost sowie in frisch eingewehten Rinnen und Mulden. In diesen Bereichen ist insbesondere bei großer Zusatzbelastung, z.B. durch eine Skifahrergruppe ohne Abstände, die Auslösung von Schneebrettlawinen möglich. In der ersten Tageshälfte ist nicht mit einer Selbstauslösung von Lawinen zu rechnen. Ab dem späteren Nachmittag kann es in tieferen Lagen aufgrund des angekündigten Regens vermehrt zur Selbstauslösung kleiner, meist oberflächlicher Lockerschnee- und Schneebrettlawinen kommen."

 

Zum Lawinenlagebericht Bayern

ALL: Allgäuer Alpen
WFK: Werdenfelser Alpen

Tirol (Lawinenwarndienst Tirol, 15.02.: "Mit Einzug einer Warmfront am Nachmittag Anstieg der Lawinengefahr - Triebschnee beachten! Beurteilung der Lawinengefahr: Die angekündigte Warmfront, die Schnee in der Höhe bzw. Regen in tiefen Lagen sowie allgemein kräftigen Wind bringen wird, lässt die Lawinengefahr während des Tages ansteigen. Am Vormittag herrschen unterhalb der Waldgrenze noch überwiegend günstige Verhältnisse bei geringer Gefahr. Oberhalb der Waldgrenze ist die Gefahr erheblich. Am Nachmittag wird die Gefahr in Nordtirol unterhalb der Waldgrenze ansteigen und vielfach mäßig werden. Ganz im Westen, also dort, wo es am intensivsten regnen soll, kann die Gefahr ab etwa der Abendstunden auf erheblich ansteigen. Wir erwarten in den niederschlagsreicheren Gebieten auch spontane Rutsche bzw. kleine Lawinen. Der Wintersportler muss v.a. auf frisch vom Wind verfrachteten Schnee im steilen Gelände aufpassen. Die Anzahl an Gefahrenstellen nimmt während des Tages genauso zu wie die Störanfälligkeit von Triebschneepaketen. Auf steilen Wiesenhängen bleibt die Gefahr von Gleitschneelawinen aufrecht."

 

Vorarlberg (Lawinenwarndienst Vorarlberg, 15.02.): "Vormittags besteht nocht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Die Hauptgefahr geht von kleinräumigen Triebschneeansammlungen oberhalb ca. 2000 m aus. Solche finden sich vor allem hinter Hangkanten, in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden und sind mit zunehmender Seehöhe noch störanfällig. Die Gefahrenstellen nehmen aber mit Windeinfluss und Schneefall im Tagesverlauf zu und die Lawinengefahr steigt an. Kleine Lawinenauslösungen sind bereits durch einzelne Wintersportler möglich. Aus sehr steilen Geländebereichen sind untertags zunehmend spontane, oberflächliche Lockerschnee- und aus eingewehten Geländeabschnitten kleine Schneebrettlawinen möglich. Mit weiterer Erwärmung und einsetzenden Niederschlägen sind unterhalb ca. 1600 m und speziell in Bereichen mit Regeneinfluss kleine, nasse Rutsche und Lawinen zu erwarten. An steilen Grashängen vor allem von Ost über Süd bis West, aber auch in den anderen Expositionen, sind weiterhin vereinzelt Gleitschneelawinen möglich. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden oder zügig passiert werden."

 

Schweiz (SLF, 14.02.): "Neu- und Triebschnee von Anfang Woche überlagern alte oberflächennahe Schichten, die besonders an Nordhängen verbreitet locker sind und aus kantig aufgebautem Altschnee oder Oberflächenreif bestehen. Mit Neuschnee und Wind entstehen am Donnerstag weitere, störanfällige Triebschneeansammlungen. Sonst ist die Schneedecke meist günstig aufgebaut. In Mittelbünden, im Engadin, in den Bündner Südtälern und im Tessin überlagert gut verfestigter Schnee die Basis der Schneedecke, die dort teils etwas schwächer ist als in den übrigen Gebieten. Eine Lawinenauslösung in diesen tiefen Schichten ist aber kaum mehr möglich. An steilen, glatten Hängen vor allem der Expositionen Ost-, Süd- und West unterhalb von rund 2400 m, sowie vereinzelt an Nordhängen unterhalb von rund 2000 m sind Gleitschneelawinen nicht auszuschliessen. Zudem sind mit dem Regen unterhalb von rund 1800 m nasse Rutsche und Lawinen zu erwarten. "

 

Aktuelle Eindrücke aus den Sozialen Netzwerken

 
Lech Zürs, 15.02.
 
 
Zillertal Arena, 15.02.
 
 
 
Stuben am Arlberg, 13.02.
 
 
Hochfelln im Chiemgau, 14.02.
 
 
Kitzsteinhorn, 14.02.
 
 
Nassfeld, 15.02.
 

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