Viele Skigebiete in der Schweiz können sich über das beste Weihnachtsgeschäft seit Jahren freuen. Wie die NZZ und travelnews.ch berichten, ziehen zum Beispiel Laax, Arosa oder Andermatt ein "durchweg positives Fazit". In Laax verkaufte man zum Beispiel zwischen Heiligabend und dem Neujahrstag 28% mehr Tickets als im Vorjahr, in Andermatt begrüßte man 17% mehr Gäste, im kleineres Skigebiet Atzmännig kletterte der Umsatz gar um 373%!

Das Skigebiet Hoch-Ybrig zählte demnach im gesamten, schneereichen Dezember neunmal mehr Fahrten als noch im Vorjahresmonat, als es sehr trocken und mild war. Auch in Arosa war man sehr zufrieden. Pascal Jenny, Kurdirektor von Arosa-Lenzerheide, wird mit folgenden Worten zitiert: "Traumhafte Schneeverhältnisse, schönes Wetter, angenehme Temperaturen", es hat alles gepasst." Ein weitere Grund für das positive Ergebnis sei die leichte Entspannung des CHF-EUR-Wechselkurs, so Andé Wellig vom Marketingteam der Jungfrauregion.

Laut der "SonntagsZeitung" aus der Schweiz verzeichneten die Bergbahnbetreiber bis Ende Dezember 36% mehr Gäste als noch im Vorjahr. Das gab der Verband Seilbahnen Schweiz bekannt. Auch im Fünfjahresvergleich sei es ein gutes Jahr bis hierhin, habe man doch 13,6% mehr Gäste verzeichnet. Die Chancen auf eine finanzielle Erholung vieler Bergbahnen, die in den letzten Jahren mit dem hohen Franken und den schlechten Wintern zu kämpfen hatten, seien gut. Die Talsohle sei demnach durchschritten, wird der Bergbahnspezialist Philipp Lütolf von der Hochschule Luzern zitiert.

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