Tragisches Unglück im fanzösischen Skiort Risoul: Wie das Online-Magazin "Heute" berichtet, wurde Anfang Januar ein 22-jähriger Brite nach einem Tag auf dem Snowboard mit anschließendem Besuch in einer Aprés-Ski-Bar vermisst. Der Mann war mit dem Auto zu der Bar gefahren und hatte diese in der Nacht verlassen, das Auto allerdings stehenlassen. Vermutlich wollte er die wenige hundert Meter zu seiner Ferienwohnung zu Fuß zurücklegen. Nachdem seine Eltern den Mann am 2. Januar per Telefon aber nicht erreichen konnten, meldeten sie ihn am Nachmittag als vermisst. 

Obwohl die Polizei eine großangelegte Suchaktion einleitete, blieb der Brite über mehrere Tage verschwunden. Am Freitag wurde dann nur wenige hundert Meter von der Bar "Grotte du Yéti" die Leiche des Mannes entdeckt. Die Behörden gehen davon aus, dass sich der 22-Jährige auf dem Weg in die Unterkunft verirrte und draußen erfror.

Erst vor zwei Wochen ist in Vétroz im Wallis ein ähnlicher Fall passiert, als ein junger Schweizer nach einer Firmen-Weihnachtsfeier nur mit einem T-Shirt bekleidet den Heimweg antrat. Auch er wurde erst mehrere Tage danach kurz vor dem Jahreswechsel erfroren in einem Obstgarten gefunden.