Johannes von Marker erklärte auf der ISPO im Video die neue Marker Alpinist.

Lediglich 245 Gramm (ohne Bremse) bringt die neue Alpinist von Marker auf die Waage. Das geringe Gewicht wird durch eine neuartige Konstruktion und in Kombination mit HighTech-Material bei Vorder- und Hinterbacken erreicht. Der Vorderbacken ist mit einem Anteil von 30% langfaserigem Karbon laut Marker sowohl leichter als auch steifer als vergleichbare Konstruktionen. Dies ermöglicht die Verwendung von nur zwei Federn. Mit zentralen Features bezüglich Komfort kann der Hinterbacken punkten: Mit 0°, 5° und 9° bietet die Marker Alpinist für den Aufstieg Steighilfen in drei Abstufungen, die sich gewohnt komfortabel mit dem Stockteller bedienen lassen. In der Ausgangsposition des Hinterbackens kann nach dem Auffellen sofort die 5° Stufe genutzt werden. Wenn man den Hinterbacken mit einer einfachen Handbewegung um 180° dreht, hat man die Möglichkeit zwischen 0° und 9° zu wählen. Das Besondere gegenüber vergleichbaren Pin-Bindungen: mit der Alpinist absolviert man lange flache Passagen komfortabel in der 0°-Position. Durch einen „Fast Shift Mode“, der sich in der 45°-Position befindet, lassen sich die Steighilfen noch schneller und einfacher in die gewünschte Position bringen.

Ein weiteres Highlight ist die optische Einstiegshilfe, die als Anhaltspunkt für die korrekte Position der Pineinsätze am Schuh dient und somit den Einstieg in die Bindung erleichtert. Damit dieser sensible Bereich der Bindung unter den Federn sowie die Bremsen bei hohen Minusgraden nicht vereisen, entwickelte Marker „Anti Ice Pads“. Kleine Einsätze aus dynamischem Elasthomer sorgen dafür, dass sich Eis bei Öffnen und Schließen des Vorderbackens löst. Das 38 Millimeter breite Bohrbild sorgt bei der Abfahrt für eine gute Kraftübertragung auf den Ski. Die einstellbare Seitenauslösung „Heel Side Release“ gewährleistet wiederum das korrekte Auslösen an der Ferse im Falle eines Sturzes. Die vertikale Auslösung wird über den verbauten U-Bügel gesteuert.